Universitätsorchester Oberschützen mit der Finalistin des Salzburger Young Conductors Award

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Universitätsorchester Oberschützen mit der Finalistin des Salzburger Young Conductors Award

erstellt am 06. April 2017

Samstag, 20. Mai 2017, 19.00 Uhr, Jenö Takács Saal, Kultur- und Universitätszentrum Oberschützen; Sonntag, 21. Mai 2017, 19.30 Uhr, Kulturzentrum Eisenstadt

Es freut uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass Marie Jacquot  soeben als Finalistin des Young Conductor's Award der Salzburger Festspiele 2017 nominiert worden ist.Wir freuen mir ihr über diese Auszeichnung!

 

Programm:

Maurice Ravel: Menuet antique (1929)

Claude Debussy: Nocturnes (1900)

Sergei Prokofjew: Sinfonie Nr. 5 B-Dur  (1944)

 

Orchester des Instituts Oberschützen gemeinsam mit Sängerinnen

der Kunstuniversität Graz

Dirigentin: Marie JACQUOT

 

 

Zum Programm

Mit Marie Jacquot steht zum ersten Mal eine Gastdirigentin am Pult des Oberschützer Universitätsorchesters. Die erste Programmhälfte ist französischen Klängen gewidmet. Ravels 1929 orchestriertes, bereits 1895 für Klavier komponiertes, Menuet antique bietet eine reizvolle Mischung zwischen altertümlicher Verbeugung vor dem 18. Jahrhundert und moderner Harmonik. Debussy  beschwört in seiner feinsinnigen Orchestertrias Nocturnes alle Nuancen nächtlicher Stimmungen. Nach der Pause erklingt Prokofjews sinfonisches Hauptwerk, die am Ende des Zweiten Weltkrieges entstandene 5. Symphonie. Sie vereint in klangmächtiger und effektvoller Instrumentierung ein Ausdrucksspektrum, das von ausdrucksstarken Melodiebögen bis zur Groteske reicht.

 

Biographie der Dirigentin

Marie Jacquot wurde 1990 in Paris geboren. Sie studierte Posaune am „Conservatoire National Régional de Paris“ und schloss dort 2008 mit dem Bachelor ab. Im Jahr 2008 wurde sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aufgenommen, um ihre Kenntnisse im Orchesterdirigieren bei Prof. Uros Lajovic zu vertiefen. Sie nahm aktiv an den Meisterklassen von Simon Rattle, Bertrand de Billy, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Ralf Weikert und anderen Dirigenten teil. 

Im Juni 2012 verbrachte sie drei Monate als Operncoach und Assistentin beim Mauritius Festival und gastierte danach in Deutschland, Österreich, Bulgarien, Polen, Tschechien und Estland. Im Juli 2013 war sie Assistentin vom Peter Rundel bei der Produktion von Karlheinz Stockhausens „Michaels Reise um die Erde“ in der Avery Fisher Hall im Rahmen des Lincoln Center Festivals mit dem Ensemble musikFabrik Köln.

Im Juni 2014 schloss sie im Alter von 24 Jahren ihr Studium im Rahmen eines Konzerts mit dem Radio Symphonie Orchester Wien im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins ab – ein Ereignis, welches ihren Eintritt in die österreichische Musikszene markierte. Im August 2014 dirigierte sie wieder im großen Musikvereinssaal das Prager Klassik Orchester. Im Oktober letzten Jahres gab sie ihr Debüt im Wiener Konzerthaus mit dem Wiener Kammerorchester. Im vergangenen Jahr war sie Assistentin vom Simeon Pironkoff mit dem Ensemble PHACE in Kooperation von Bregenzer Festspiele und Wien Modern, dirigierte beim Ö1-Musiksalon-Komposi­tionspreis der Österreichischen Nationalbank und assistierte beim Ensemble Klangforum.

Von 2014 bis 2016 war sie Lehrbeauftragte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien für die Leitung des sinfonischen Blasorchesters. Sie erhielt verschiedene Stipendien wie den Ryoichi Sasakawa Young Leaders Fellowship Fund, das Aspen Music Festival Albert Tipton Fellowship, sowie die neue Liszt Stiftung Weimar - Charlotte Krupp Stipendien.

In 2015 begann Marie Jacquot ein Konzertexamen Studium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Professor Nicolas Pasquet und ist seit 2016 Stipendiatin des Dirigentenforum des Deutschen Musikrates.

An der Bayerischen Staatsoper assistierte sie Generalmusikdirektor Kirill Petrenko bei der Uraufführung von South Pole und übernahm die musikalische Leitung für das Festspielprojekt Tonguecat.

Marie Jacquot ist seit September 2016 als erste Kapellmeisterin mit Stellvertretung des GMD am Mainfranken Theater Würzburg tätig.

 

P l a k a t

 

 

Autor: KUG/Unger


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