Zweigstellenbibliothek Pannonische Forschungsstelle

Zweigstellenbibliothek Pannonische Forschungsstelle

 

Julius Fučik: „Requiem aeternam dona eis Domineautographe Direktionsstimme, Sarajevo 1899 Titelblatt, erste Seite, letzte Seite. 

Die Zweigstellenbibliothek ist eine Spezialbibliothek für Blasmusikforschung. Neben rund 1000 Fachbüchern und einer umfangreichen Sammlung internationaler Blasmusikfachzeitschriften liegt der Sammelschwerpunkt sowohl auf historischem Notenmaterial - teilweise aus aufgelassenen Notenarchiven von Musikvereinen mit sehr viel handschriftlichem Material -  als auch auf den neuesten Ausgaben der Blasorchesterliteratur, meist in Direktionsstimmenausgaben.

 

Alle aktuell in den Katalog eingearbeiteten Medien sind über den Bibliothekskatalog der Kunstuniversität Graz abrufbar.

 

 

 

 

Die Sammlungen:
(über den Link gelangen Sie zu einer Liste der bereits aufgenommenen Werke)

 

Arbeitermusikverein Judenburg

Es handelt sich hierbei um einen Notenbestand, den der Arbeitermusikverein Judenburg nach 1945 u.a. von der „Kapelle der freiwilligen Feuerwehr der Brauerei Puntigam“ übernommen hatte.
Zeit: 1892-1956, einzelnes später

 

BBV - Archiv

Das BBV-Archiv ist die Notensammlung des Burgenländischen Blasmusikverbandes: Aufführungsmaterial, Direktionsstimmen, Spielmusik für Kleingruppen, Schulen
Liste der enthaltenen Werke: Notenbestand BBV

 

BM – Blasmusikarchiv

Das „Blasmusikarchiv der Musikhochschule Graz“ ist ein in den 1970/80er Jahren angekaufter antiquarischer Notenbestand des „3. Großherzoglich Hessisches Infanterie-Reg. / Leibregiment No. 117“. Dieser Bestand stammt zu 90% aus Deutschland, zu einem großen Teil aus dem Raum Stuttgart und umfasst mehr als 2050 Werke aus der Zeit um 1860 – 1918.

 

BMB - Blasmusik Brixel

Dies ist das ehemalige Privatarchiv von Prof. Eugen Brixel (†2000).  Es beinhaltet in erster Linie Notenmaterial für Salonorchester und kleinere Besetzung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

 

Ein Verzeichnis der Sammlungen BM und BMB ist in „Das Blasmusikarchiv der Hochschule für Musik und darst. Kunst in Graz / Katalog“, Engelbert Logar, Graz, 1992 zu finden.

 

Eisenbahner Graz

Dieses Konvolut umfasst das historische Material des Musikarchives des heutigen „Eisenbahn Musikverein der Europastadt Graz“, von den Anfängen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es beinhaltet Noten (teilweise handgeschrieben) für Blasorchester, Militärorchester und auch Salonorchester.

 

HA – Hauptarchiv

Die zentrale Sammlung der Pannonischen Forschungsstelle (PFS) ist das „Hauptarchiv, welches ab 1990 angelegt wurde. Es umfasst momentan ca. 15.000 Werke - Direktionenstimmen, Partituren und Solowerke, Probepartituren und Probedirektionsstimmen diverser Blasmusikverlage - von knapp 4000 Komponisten und wird laufend erweitert.

 

Sammlung Camus

Diese Sammlung wurde der PFS von Prof. Raoul Camus, New York, welcher im Sommersemester 1995 in Oberschützen eine Gastprofessur inne hatte, überlassen. Sie beinhaltet Partituren, Studienpartituren, Direktionsstimmen und Aufführungsmaterial, im Gesamten über 1000 Stk., von amerikanischen Verlagen ab den 1930iger Jahren aufwärts.

 

Sammlung Hitzendorf

Bis in die 90er Jahre befand sich das Notenmaterial in Steinberg in der Nähe der Gemeinde Hitzendorf (Stmk.). Dieser Bestand, aus den Jahren 1880 – 1946, wurde durch den Postbeamten und Kapellmeister Rupert Walter in seine jetzige Form gebracht. 194 Bände enthalten Kompositionen für Blasorchester (HBM), für Salonorchester und großes Orchester (HSO) sind es 299 Bände. Ein großer Teil der Noten (es handelt sich durchgehend um Stimmenmaterial) ist handschriftlich.

 

Sammlung Neustift

Dies ist ein Bestand, der gleich durch mehrere Hände ging: ursprünglich stammte dieser Bestand von Kapellmeister Anton Fridrich (1849 – 1924), dann wurde er von Josef Hexmann (1890 – 1981) übernommen und zuletzt war er im Besitz von Josef Zangl (geb. 1917), wohnhaft in Neustift an der Lafnitz. Inhalt: Partituren, Blasmusik, Schrammel und Salonorchester.

 

Sammlung Schönfeldinger

Diese Sammlung ist der aufgelassene Notenbestand der legendären Kapelle Schönfeldinger in Bernstein und wurde in den 1990er Jahren von Familie Schönfeldinger an die Pannonische Forschungstelle übergeben. Einerseits enthält sie Klavierausgaben von Schlagernoten und andererseits Stimmausgaben für Tanzorchester oder Salonorchester, alles aus den 1960er und -70er Jahren.

 

Sammlung Mureck

Viel handschriftliches Material (Stimmen + Direktion und/oder Partitur), in erster Linie aus dem Besitz  „Alp. Jäg. Bat. Steiermark 10 Regimentsmusik“. Vieles in Graz, Laibach und Klagenfurt arrangiert.
Zeit: zwischen 1867 – ca 1913

 

Sammlung Mürzzuschlag

Gedrucktes Salonorchestermaterial, einiges mit Saxophon. Zeitliche Einordnung: Ende 19. / Anfang 20. Jahrhundert.

 

Salonorchester Habla

Sammlung von Salonorchesternoten mit Saxophonbesetzung aus der Zeit ab 1950.