Publikationen und Projekte

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Alta Musica

Eine Publikation der Internationalen Gesellschaft zur Erforschung und Förderung der Blasmusikseit 1976in Zusammenarbeit mit KUG Institut 13 für Musikethnologie und der Pannonischen Forschungsstelle (bisher 34 Bände)

 

IGEB Reprints und Manuskripte 

Ältere drucke, Abhandlungen, Berichte, Notenausgaben etc. zu allen Themenbereichen der Blasmusik werden wieder seit 2002 einem breiteren Benutzerkreis auf einfachem Weg zugänglich gemacht. (bisher 7 Bände)

Band 1:Historische Märsche und sonstige Compositionen für das kaiserliche und königliche Heer, ed. Emil Kaiser, Wien 1895.

Band 2: Andreas Nemetz, Allgemeine Musikschule für Militärmusik, Wien [1844],

Band 3:Jacob Adam Kappey, Military Music. A History of Wind-Instrumental Bands, London [1894].

Band 4:Samuel Charles Griffiths, The Military Band. How to Form, Train, and Arrange for Reed and Brass Bands. London [1892].

Band 5: Die »Königlich Preußische Armeemarschsammlung« 1817-1839. Entstehung – Umfeld – Beschreibung, Wien 2007.

Band 6: Andreas Nemetz, Allgemeine Trompeten-Schule. Wien [1827].

Band 7: August Kalkbrenner: Wilhelm Wieprecht. Sein Leben und Wirken, Berlin 1882.

 

IGEB Biographien

(bisher 2 Bände)

Francis Pieters, Désiré Dondeyne. Pionnier de la Musique pour Orchestre d'Harmonie en France au XXème Siècle, Wien 2008.

Gloria A. Rodríguez-Lorenzo, The Clarinet in Spain: Miguel Yuste Moreno (1870-1947),Zürich2019.

 

Werke für Soloinstrumente und Blasorchester

bisher 15 Bände). Band 9 bis 15 auch digital als PDF verfügbar. Verlag Kliment, Wien.

Band 1: Solo-Trompete und Blasorchester

Band 2: Solo-Tuba und Blasorchester

Band 3: Solo-Klarinette und Blasorchester

Band 4: Solo-Tenorhorn und Euphonium und Blasorchester

Band 5: Solo-Saxophon und Blasorchester

Band 6: Solo-Oboe und Blasorchester

Band 7: Solo-Posaune und Blasorchester

Band 8: Solo-Horn und Blasorchester

Band 9: Solo-Flügelhorn / Kornett und  Blasorchester und Blasorchester

Band 10: Singstimme, Chor oder Sprecher und Blasorchester

Band 11: Solo-Fagott und Blasorchester

Band 12: Gemischte Sologruppen und Blasorchester

Band 13: Solo-Tasten-, -Streich-, -Zupfinstrumente und Blasorchester

Band 14: Solo-Flöte und Blasorchester

Band 15: Solo-Schlagzeug / Schlaginstrumente und Blasorchester

 

Musica Pannonica

Band 1 (1991): Johann Joseph Fux im Wandel der Zeit

Band 2 (1993): Verzeichnis der Noten für Harmonie-Musik und Blasorchester in der Festetics-Sammlung in Keszthely/Ungarn

Band 3 (1998): Das Tárogató, Geschichte, akustische Merkmale, Repertoire und Instrumentenbauer

Band 4 (2000): Ungarische Musikgeschichte

Band 5 (2009): Kulturelle Identität durch Musik? Das Burgenland und seine Nachbarn

 

Arbeitsberichte - Mitteilungen der Pannonischen Forschungsstelle Oberschützen

Jährlich seit 1990, auch digital als PDF verfügbar.

 

Weitere Publikationen (Auswahl)

Bernhard Habla, Besetzung und Instrumentation des Blasorchesters seit der Erfindung der Ventile für Blechblasinstrumentebis zum Zweiten Weltkrieg in Österreich und Deutschland (= Alta Musica Band 12), Tutzing 1990.

  • Blasmusik und ihre Komponisten im Burgenland, hrsg. vom Burgenländischen Blasmusikverband, erstellt in Zusammenarbeit mit der Pannonischen Forschungsstelle Oberschützen, Eisenstadt 1993.
  • Komponieren im Burgenland. Lexikon der Musikschaffenden aller Volksgruppen und Stilrichtungen (= 2. wesentlich erweiterte und ergänzte Aufl. von Blasmusik und ihre Komponisten im Burgenland), Eisenstadt 2006.
  • Österreichisches Blasmusikmuseum Oberwölz / Steiermark (Geschichte, Instrumente Kleidung etc. der österr. Blasmusik), Oberwölz 2008.

David Gasche, A series of lectures on “The History of American Wind Music” by Professor Dr. Raoul Camus in Oberschützen (Austria), 1995 with a Foreword of David Gasche, in: Alta Musica, Festschrift in Honour of Raoul F. Camus´ Ninetieth Anniversary, Band 36, hrsg. von Damien Sagrillo, John Graziano, Nigel Marshall, LIT, Zürich 2021, S. 523-665.

  • The Pannonisches Blasorchester in Burgenland (Austria): A Wind Band at the Border between Tradition and Modernity, in: Our music, our world: wind bands and local social life, Kongressbericht, hrsg. von Rosário Pestana u.a., Calibri, Lisbon 2021, S. 419-441.
  • Das International Center for Wind Music Research (Institut Oberschützen, Österreich): Verbindung zwischen Wissenschaft, Pädagogik und künstlerischer Praxis, in: Alta Musica, Band 36, Kongressbericht, Wadgassen / Deutschland 2018, Damien Sagrillo (Hrsg.), Margraf Publishers, Weikersheim, 2020. S. 87-112.
  • Die Unterhaltungsmusik für Harmoniemusik in Wien (1760-1820), Alta Musica, Band 32, Bernhard Habla (hrsg.), Margraf Publishers, Weikersheim 2015, 570 S.

Internet Beiträge (Auswahl)

Wind Music Research Quarterly

Das Mitteilungsblatt der IGEB (Wind Music Research Quarterly) enthält kurze wissenschaftliche Artikel, Nachrichten, Rezensionen und andere Beiträge von Mitgliedern über aktuelle Erforschungen zur Blasmusik. Die Newsletter werden vierteljährlich veröffentlicht.

Wikipedia Artikel über die Pannonische Forschungsstelle

https://de.wikipedia.org/wiki/Pannonische_Forschungsstelle_/_International_Center_for_Wind_Music_Research (10.01.2021)

Wikipedia Artikel über IGEB:

https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Gesellschaft_zur_Erforschung_und_F%C3%B6rderung_der_Blasmusik (10.01.2020)

 

30 Jahre Pannonische Forschungsstelle und Blasorchester, in: Brawoo, September 2020. https://www.brawoo.de/30-jahre-pannonische-forschungsstelle-und-blasorchester (27.12.2020)

Art. Pannonische Forschungsstelle, in: La Gazette musicale, https://www.musicologie.org. Zwei Anzeige wurden auf Deutsch und auf English veröffentlichen (Zugang am 17. Dezember 2018).

Art. Das symphonische Blasorchester: Neues Phänomen der Blasmusik? in: Blasmusikblog.com, ein Blasmusikblog von Alexandra Link, blasmusikblog.com. (Zugang am 10.12.2018)

 

Forschungstätigkeiten & Projekte

  • Die Harmoniemusik (u. a. Geschichte, Repertoire, Komponisten und Instrumentenkunde)
  • Die sinfonische Blasmusik (SBM) und das sinfonisches Blasorchester (SBO) im deutschsprachigen Raum
  • Blasmusik, Gender, Geschlechterverhältnisse und Diversität
  • Das „Sinfonische“ Blasorchester (Geschichte - Strukturen – Repertoire) im Rahmen der Weltausstellung im Jahre 1867 in Paris.
  • Tagungen und Vortragstätigkeiten (Auswahl): Musikwissenschaft nach Beethoven (2021, Bonn), Women and Music in the Early Modern Age (2021, Queluz, Portugal), Online IGEB-Konferenz 2021 und vergangene IGEB-Kongresse, Lost and Found: Eine Klarinette für Louis Spohr (2021, Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig), KUG Harmoniemusiktage seit 2018 (Graz), Our music, our world: wind bands and local social life (2019, Aveiro, Portugal), Militärmusik als kultureller Botschafter, (2019, Zentrum Militärmusik der Bundeswehr, Bonn)

Sonstige Aktivitäten der PFS

IGEB: Seit der Wahl von Bernhard Habla zum Präsidenten der Internationalen Gesellschaft zur Erforschung und Förderung der Blasmusik im Jahr 2000 konzentrierte sich bis 2016 ein großer Teil der organisatorischen Arbeit der IGEB an der PFS. Dies ermöglicht die Herausgabe der Buchreihe „Alta Musica“ und weitreichende internationale Kontakte im Bereich der Erforschung des Blasmusikwesens. Heute wird diese Kooperation weiter durchgeführt.

Österreichisches Blasmusikmuseum Oberwölz (Steiermark): Es besteht seit 1997 eine enge Zusammenarbeit mit dem Museum, die sich vor allem dem systematischen Ausbau der Sammlung von Blas- und Schlaginstrumenten, Trachten, Uniformen und weiteren Exponaten widmet und Sonderausstellungen initiiert, organisiert und mitgestaltet.

Harmoniemusik: Die PFS organisierte aber auch Aufführungen von Opern mit historischem Notenmaterial für Harmoniemusik. Bei diesen Projekten wirken musikwissenschaftliche Arbeit direkt mit der praktischen Aufführung und seinen musikalischen und szenischen Fragestellungen zusammen.

Ein Dorf voll Musik: Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Instituts Oberschützen wurde 1995 eine Idee geboren, die sich zu einer Veranstaltungsreihe entwickelte, die weit über die regionalen Grenzen hinaus Bekanntheit und Beliebtheit erlangte. Um die Verbundenheit der Ortsbevölkerung mit dem Institut Oberschützen zu fördern, sollten an diesem besonderen Tag nicht die kulturinteressierten Zuhörerinnen und Zuhörer zu den Musizierenden in den Konzertsaal, sondern die Musikerinnen und Musiker in das Dorf und in die Häuser der Bevölkerung kommen. Diese Begegnung war so erfolgreich, dass daraus ein jährlich stattfindender Höhepunkt des südburgenländischen Kulturjahres hervorging, der mittlerweile aus Oberschützen nicht mehr wegzudenken ist und Gäste aus Nah und Fern anzieht. Das Programm gestaltet sich als ausgewogene Mischung von Darbietungen klassischer und neuer Musik auf höchstem künstlerischem Niveau. Bereits im ersten Jahr wurde diese Veranstaltung von Land Burgenland ausgezeichnet und erhielt einen 2. Preis für besondere Leistungen auf dem Gebiet „Innovativer Charakter des Dorfes“.

Pannonisches Blasorchester: Auf Anregung und durch die Mithilfe der Pannonischen Forschungsstelle konnte im 1990 mit Absolventen und Studierenden der damaligen Expositur der Musikhochschule Graz das Pannonische Blasorchester gegründet werden. Diesem symphonischen Blasorchester gehören ca. 50 MusikerInnen an und wird von Peter Forcher als ständiger Dirigent geleitet. Ziel ist die Aufführung von Werken und Komponisten aus dem Pannonischen Raum sowie internationaler konzertanter Blasmusik. In den mittlerweile vergangenen 30 Jahren haben über 500 MusikerInnen bei den Konzerten, zeitgenössischen Musikprojekten oder den 15 CD-Aufnahmen mitgewirkt und die Arbeit des PBO erst ermöglicht.

Die Tätigkeit des Orchesters umfasst Konzerte mit zahlreichen Uraufführungen und avantgardistischen Projekten an zahlreichen Orten in Österreich, in Deutschland, Frankreich, Ungarn und Italien. Zu erwähnen sind die Uraufführung von John Cage Fifty Eight, beim Steirischen Herbst in Graz (1992), Workshop mit den Komponisten Vinko Globokar (1995) und Thomas Doss (2014, 2015, 2016), das Eröffnungskonzert von KiBu (Komponisten und Interpreten im Burgenland) in Oberschützen (1994), Festival KlangBogen in Wien (1996), Jeunesse Festival mit Perpetual Silence “Variationen über kein Thema von John Cage” (1999) oder die Symphonie der Hoffnung von Thomas Doss (2012). Anzumerken ist auch das Zusammenspiel mit Musikern und Sängern aus Osman bei Sahra Omania von Stuart Stirling, das bei der WASBE-Konferenz 1997 in Schladming aufgeführt werden konnte. Das Orchester ist seit vielen Jahren gern gehörter Gast bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten, die jährlich im Juli stattfinden.

Standen zunächst bei Konzerten traditionelle originale Werke für Blasorchester wie Titanic von Stefan Jaeggi oder Tirol 1809 von Sepp Tanzer und neue Werke internal anerkannter Komponisten wie Loch Ness von Johann de Meij, First Suite und Second Suite von Alfred Reed, Poème Montagnard und Spartakus von Jan van der Roost oder Gloriosa von Yasuhide Ito auf dem Programm, widmete sich das Orchester ab zirka 2003 unter dem Titel „PBO Symphonic Project. Neue Klangsichten in bekannte Werke“ vermehrt der Aufführung von Symphonien. Auf den Programmen standen die 1. Sinfonie von Mahler in der Bearbeitung von Désiré Dondeyne, Dvorak 9. Sinfonie im Arrangement von Albert Meijns sowie originale Sinfonien für Blasorchester wie Lord of the Rings von Johann de Meij.

Es versteht sich von selbst, dass die Werke einheimischer Komponisten regelmäßig auf den Programmen erscheinen. Als Beispiel kann Jenö Takács genannt werden (Pannonische Rhapsodie, Serenade nach Altgrazer Kontratänze etc.) sowie Franz Cilbulka (Eiszeit), Karl Messner (Rot-Gold Burgenländischer Festmarsch) und Hans Hausl (PBO Fanfare).

2007-2011 wurde das „PBO Symphonic Project“ in Zusammenarbeit mit der Pannonischen Forschungsstelle zum CD-Projekt Europa Sinfonie weiter entwickelt. Ziel war es, die Geschichte der Symphonie auf einer Serie von sechs CDs vorzustellen. Als klingende Dokumente sich die Tonträger und weiteren Aufnahmen zu sehen, die in diesem Zeitraum entstanden sind. Mit zeitgenössischen Projekten und zahlreichen Konzerten trägt das PBO einen guten Teil für die Musik der Gegenwart bei.