KammerEnsembleOberschützen

KammerEnsembleOberschützen

erstellt am 19. Oktober 2020

"Die Geschichte vom Soldaten" von Maren und Kerstin Galler, nach F. Ramuz und I. Strawinsky; Dirigent: Dennis Russel Davies - VERSCHOBEN!

Die Konzerte des KammerEnsemblesOberschützen müssen auf Grund der

Covid-19 Maßnahmen verschoben werden, die neuen Termine werden rechtzig bekannt gegeben!

 

 

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19.30 Uhr, György-Ligeti-Saal, MUMUTH Graz   VERSCHOBEN!

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19.30 Uhr, Reduce Kultursaal, Bad Tatzmannsdorf  VERSCHOBEN!

Freitag, 23. Oktober 2020, 20.00 Uhr, Musikverein Wien, Gläserner Saal  - VERSCHOBEN!

 

KammerEnsembleOberschützen  2020                                                      

Im KammerEnsembleOberschützen musiziert eine Auswahl der besten Studierenden des Instituts Oberschützen der Kunstuniversität Graz. Es wurde 2015 von David Seidel ins Leben gerufen, der das Ensemble gemeinsam mit den Kammermusiklehrenden des Instituts künstlerisch betreut.

Die Idee zu diesem Ensemble liegt in der Besonderheit des Instituts Oberschützen begründet: Es ist das einzige Institut einer österreichischen Musikuniversität, innerhalb dem sich Streicher, Bläser, Schlag - und Tasteninstrumente wiederfinden. Dies ermöglicht eine besonders große Bandbreite bei der Programmgestaltung und Ensemblezusammensetzung. Seit Gründung des Instituts 1965 bildet neben der Orchesterarbeit die kammermusikalische Ausbildung einen Ausbildungsschwerpunkt.

Mit dem Wechsel der Studierenden wechselt auch die Besetzung des Ensembles von Zeit zu Zeit. Jedoch besteht die jeweilige Formation mindestens ein Jahr, um klanglich und musikalisch zusammenwachsen zu können.

Die sorgfältige Auswahl erfolgt durch die jeweiligen Klassenlehrer in Koordination mit den Kammermusiklehrenden. Das erste KammerEnsembleOberschützen 2016 bildeten sechs InstrumentalistInnen, die gemeinsam Martinus „La Revue de Cuisine“ als zentrales Werk musizierten und sich in anderen Besetzungen wiederfanden. Die zweite Ausgabe des Ensembles hatte sich das „Nonett“ von Nino Rota als Hauptwerk für 2018 vorgenommen. Um allen Instrumentalklassen am Institut die Möglichkeit der Mitwirkung zu geben, wird sich das dritte KammerEnsembleOberschützen 2020 an Igor Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ heranwagen. Für dieses dritte Projekt konnten sowohl der international sehr bekannte und renommierte Dirigent Dennis Russel Davies, als auch die junge Schauspielerin Maren Galler gewonnen werden. Sie hat die Geschichte des Soldaten neu geschrieben und ein Schauspiel daraus gemacht, in dem sie bildhaft mehrere Rollen dieses Stücks verkörpert. 

Ebenso wie bei den ersten beiden Ausgaben 2016 und 2018 tritt das neu formierte Ensemble bei Veranstaltungen innerhalb der Kunstuniversität Graz in auf und darf abermals als abschließenden Höhepunkt im Wiener Musikverein in der Saison 2020/21 in Erscheinung treten.

 

  D. R. Davies, Foto: Andreas H. Bitesnich | 

 

Maren Galler, Foto: privat

 

KammerEnsembleOberschützen, Foto: privat

 

Das KammerEnsembleOberschützen setzt sich seit Herbst 2019 wie folgt zusammen:

 

Marika Ikeya – Violine, geboren 1997 in Berlin (Deutschland).

Erster Unterricht im Alter von vier Jahren, Studium bei Tomasz Tomaszewski und Nora Chastain in Berlin. Seit 2019 bei  Sylvia Viertel an der Kunstuniversität Graz am Institut Oberschützen im Bachelorstudium. Zahlreiche Meisterkurse bei Stephan Picard, Mihaela Martin, Zakhar Bron, Ingolf Turban, Philippe Graffin, Mi-Kyung Lee und Kolja Blacher.

Mehrfache Preisträgerin bei Jugend Musiziert, Preisträgerin beim Paul Hindemith Wettbewerb Berlin 2011 und Wettbewerb Young Paganini in Legnica 2015. Solistische Auftritte mit dem Neuen Sinfonieorchester Berlin, dem Landesjugendensemble Neue Musik Berlin und der Philharmonie Baden-Baden. Sie war Stipendiatin von Live Music Now von 2016-2019, sowie Preisträgerin der Deutschen Stiftung Musikleben und spielte 2016-2018 ein Instrument von Marinus Capicchioni (Rimini 1962, Leihgabe der Stiftung Musikleben).

 

Kinga Janiszewski – Kontrabass, geboren 1993 in Melbourne (Australien).

Sie studierte Kontrabass bei Max McBride in Canberra sowie Damien Eckersly in Melbourne und ist seit 2018 im Masterstudium bei Timothy Dunin an der Kunstuniversität Graz am Institut Oberschützen. Meisterkurse absolvierte sie bei Matthias Weber, Matthew McDonald, Edicson Ruiz und Timothy Dunin. Sie war Preisträgerin mehrere Wettbewerbe und Stipendiatin, 2012 gewann sie den Ersten Preis bei ANU Kammermusikwettbewerb.

Sie spielte in zahlreichen Orchestern Australiens als Substitutin, darunter regelmäßig im Canberra Symphony Orchestra. Auch in Österreich ist in professionellen Orchestern tätig, wie zuletzt bei den Grazer Philharmonikern und dem Orchester Recreation Barock.

Regelmäßige Kammermusiktätigkeit ergänzen ihre Arbeit, sie spielte in einem Kontrabassquartett in Australien und ist Mitbegründerin des AltNewEnsembles.

 

Luca Pelanda – Klarinette, geboren 1995 in Bozen (Südtirol - Italien).

Erster Musikunterricht im Alter von vier Jahren bei seinem Großvater, Klarinettenstudium mit Bachelorabschluss 2015 (Höchstpunktezahl) bei Roberto Gander in Bozen, ab 2015 bei Reinhard Wieser an der MUK in Wien mit Abschluss 2019 (Auszeichnung). Seit 2018 studiert er bei Wolfgang Klinser an der Kunstuniversität Graz am Institut Oberschützen im Masterstudium. Meisterkurse besuchte er bei Roberta Gottardi, Milan Turkovic, Alexander Neubauer, Johann Hindler, Bruno Righetti, Fabio Neri und Antonio Tinelli.

Als Klarinettist regelmäßige Kammermusik- und Soloauftritte, unter anderem mit seinem „Trio Favola“, mit dem er schon Konzertreisen in Italien und Japan hatte. Seit 2016 leitet er die Stadtkapelle Klosterneuburg und unterrichtet Blasorchester und Klarinette an der Albrechtsberger Musikschule Klosterneuburg, mit deren Jugendblasorchester er als Abschluss des World Orchestra Festival 2019 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins aufgetreten ist. Für seine Arbeit als Dirigent der Stadtkapelle wurde ihm 2017 der Kulturförderpreis der Stadtgemeinde Klosterneuburg verliehen.

 

Tetsuro Yamada – Fagott, geboren 1998 in Kanagawa (Japan).

Erster Fagottunterricht bei Yasushi Yoshimoto ab 2010, Vorstudium und Studium bei Koji Okazaki und Motoko Kawamura in Tokyo (Geidai). Seit Oktober 2017 bei David Seidel an der Kunstuniversität Graz am Institut Oberschützen im Bachelorstudium. Meisterkurse bei Milan Turkovic, Richard Galler, Tobias Pelkner, Judith Farmer und  David Seidel.

2013 gewann er den 15. Japanischen Jugendbläserwettbewerb, 2015 den 62. Wettbewerb der Tokyo Association for Excellence New Age“. Neben seiner universitären Kammermusik- und Orchesterarbeit, war er ausserdem Mitglied der Moritzburg Festival Akademie 2019 und 2020 (nach Auswahlspiel über YouTube) und wurde zum Internationalen Instrumentalwettbewerb nach Markneukirchen (D) eingeladen.

 

Yaroslav Martynov – Trompete, geboren 1997 in Lviv (Ukraine).

Im Alter von 6 Jahren zunächst Beginn mit dem Klavierspiel, ab 2008 mit dem Trompetenspiel in der S.Kruschelnytska Musikschule Lviv. Seit 2014 Bachelorstudium bei Hans-Peter Schuh an der Kunstuniversität Graz am Institut Oberschützen.

Neben seiner Substitutentätigkeit in verschiedenen österreichischen Orchestern, darunter auch bei den Wiener Philharmonikern (2018) und beim Grazer Philharmonischen Orchester (2017-2018), unterrichtet er in der Musikschle Pinkafeld und dem Burgenländischen Volksliedwerk und ist Kapellmeister des Musikvereins „Kemeten“ in Kemeten.

 

Michael Arzberger – Posaune, geboren 1995 in St. Jakob im Walde (Steiermark).

Erster Posaunenunterricht ab 2002 bei Anton Mauerhofer an der Musikschule Pöllau, Vorau, Joglland,  seit 2009  bei Johann Ströcker an der Kunstuniversität Graz, am Institut Oberschützen. Zu Beginn im Hochbegabtenlehrgang, ab 2010 im Vorbereitungslehrgang, ab 2014 im Bachelorstudium (Abschluss 2019 mit Auszeichnung) und seit 2019 im Masterstudium.

Zusätzlich zu seiner musikalischen Tätigkeit, die er als Mitglied des Musikvereins St. Jakob im Walde, des Pannonischen Blasorchesters und der Seefestspiele Mörbisch, als Substitut in der Wiener Staatsoper, Wiener Volksoper und dem Wiener Opernballorchester ausführt, unterrichtet er an der Erzherzog Johann Musikschule in Pinggau.

 

Cecilia Martellucci – Schlagwerk, geboren 1991 in Priverno (Italien).

Im Alter von 14 begann sie mit dem Schlagwerkspiel bei  Rodolfo Rossi am Conservatorio O. Respighi in Latina, wo sie 2013 ihr Diplom mit der Höchstpunktezahl erwarb. Ab 2013 studierte sie im Bachelorstudium bei Martin Kerschbaum an der Kunstuniversität Graz  am Institut Oberschützen, das sie im Oktober 2018 abschloss. Derzeit setzt sie ihr Masterstudium in Oberschützen fort. Meisterkurse absolvierte sie bei Edoardo Giachino, Claudio Spieler, Famoudou Don Moye und Anders Astrand

Orchestererfahrung konnte sie u.a. als Substitutin in folgenden Orchestern sammeln: Wiener Symphoniker, Vienna Classical Players, Wiener Concert Verein, Teatro Petruzzelli di Bari, Teatro San Carlo di Napoli, Orchestra Teatro dell’Opera di Roma, Orchestra Filarmonica del centro d’Italia, Accademia Teatro alla Scala, Orchestra del Teatro comunale di Bologna.

Sie ist ausserdem kammermusikalisch und solistisch aktiv. Sie gehört dem Ensemble des

Aura Percussion Ensemble di Latina und wirkte bei Konzerten de Ars Ludi Ensemble, Freon Ensemble, Ready Made Ensemble, Tetraktis Percussioni mit. Als Solistin trat sie u.a. im Grazer Stefaniensaal mit dem Orchester der Kunstuniversität Graz (2017) und dem Orchester des Konservatoriums Latina (2013)

 

 

 

 

 

 

 

Autor: KUG:Unger


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